Soziale Verantwortung ist die beste Form von Nachhaltigkeit. In diesem Sinne hat der Leiter MSR Technik von Siekerkotte vor kurzem drei Wochen im Dorf Chiole, Malawi Afrika ein Projekt zur Erneuerung der Wasserversorgung des Child Care Centers von Malo A Mcherezo e.V. als einer der Projektverantwortlichen vor Ort begleitet. Organisator dieses sozialen Projektes ist das Missionswerk Hoffnungsvoll e.V. Die freiwilligen Helfer kamen zum größten Teil aus der christlichen Gemeinde, der auch Herr Dück angehört; weitere Beteiligte kamen aus anderen deutschen Gemeinden.

 

 

 

 

Obwohl der vorab geschickte Container mit Material aus für Europäer unerfindlichen Gründen erst zwei Wochen nach Abreise ankam, konnten 80 Prozent der Leitungen sowie Abnahmestellen durch das Helferteam erneuert werden. Kurz entschlossen hatten die Helfer vieles, was sie für ihr Werk benötigten, mit in dem Flieger genommen und zuvor in Deutschland erneut erworben. Solch innovative und spontane Lösungsansätze waren auch vor Ort immer mal wieder gefragt. Es herrschte trotz aller Widrigkeiten wie Hitze, Reisekrankheiten sowie fremder Sitten eine gute und positive Stimmung in der Helfergruppe. Die tolle Gruppendynamik motivierte und inspirierte das Team, sodass viele Solarkollektoren aufgebaut werden konnten. Viele Häuser bekamen so das erste Mal Anschluss an sauberes sowie warmes Wasser. Die tägliche Arbeitszeit ging von 06:30 morgens bis etwa 17:30 nachmittags, da um 18:00 Uhr die Sonne bereits vollständig untergangen ist.

 

 

 

Fragt man Marco, was ihn am meisten beeindruckt hat, so hört man: „Spektakulär erschien mir der Zustand der Dusty Roads mit riesigen Schlaglöchern. Selbst die M1, die quer durchs Land führt, ist in so einem Zustand, dass wir für ein kleines Dorf in den Bergen, das nur 60 Kilometer entfernt war, drei Stunden Fahrzeit benötigt haben. Wochenmärkte fanden zum Teil direkt auf der M1 statt. Was mich nachdenklich gestimmt hat sind die Kinder. Obwohl sie vergleichsweise wenig haben, sind sie glücklich. Mir ist erst da bewusst geworden, wie viel Materielles wir hier wirklich haben und wie unzufrieden die meisten Menschen dennoch sind. Das fiel mir sofort auf, als wir wieder in Frankfurt gelandet waren.“

 

 

 

 

Sein Resümee über diese Hilfsmission lautet: „Es ist eine großartige Erfahrung, dass sich in diesem Projekt jeglicher Einsatz – materiell wie ideell – gelohnt hat. Wir haben für uns, für Gottes Reich und die Kinder viel erreicht“.

 

Die Geschäftsleitung von Siekerkotte hat dieses großartige Projekt von Herzen unterstützt und Herrn Dück eine Woche Sonderurlaub gewährt, darüber hinaus auch eine direkte finanzielle Spende an das Projekt geleistet. Alle Mitarbeiter von Siekerkotte sind stolz auf Marcos Engagement und sagen: „Herzlichen Dank für deinen Einsatz, Marco!“

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