SIEKERKOTTE auf der ACHEMA 2018

Juni 25, 2018 Allgemein Kommentare deaktiviert für SIEKERKOTTE auf der ACHEMA 2018
Siekerkotte Teilnahme ist wie schon auf der letzten ACHEMA ein voller Erfolg

Siekerkotte Geschäftsführer Wöltje Dunkake im Gespräch mit Kunden über aktuelle Anforderungen und Lösungen in der elektrischen Heiztechnik

elektrische Flansch- und Tauchheizkörper für die Erwärmung von zum Beispiel WFI Water for injection, Sterilluft etc.

Vertriebsmanager Stephan Schwarz erklärt auf ACHEMA 2018 Kunden Vorzüge von elektrischer Heiztechnik in Hygieneausführung für Pharma und Food-Prozesse

Wie alle 3 Jahre trafen sich die führenden Vertreter der Prozesstechnik und Chemieindustrie vom 11. – 15. Juni auf Ihrer Leitmesse in Frankfurt – der ACHEMA 2018. Die gesetzten Schwerpunktthemen in diesem Jahr, wie flexible Produktion, Digitalisierung und optimierter Energieeinsatz fanden bei den Besuchern allgemein großen Anklang.

Auf dem Messestand von SIEKERKOTTE in Halle 6.1 konnten sich die Besucher aus aller Welt einen guten Einblick über den Stand der elektrischen Heiztechnik verschaffen. Totraumfreie Erhitzer für die Pharma- oder Lebensmittelproduktion, sowie Lösungen, um selbst bei hohen Oberflächenbelastungen der Heizkörper eine ausreichende Wärmeübertragung in die Medien zu erreichen, waren neben weiteren Gegenstand intensiver technischer Diskussionen. Auf besonderes Interesse stießen zwei Neuheiten, die Siekerkotte erstmals dem Fachpublikum präsentierte:

  • Elektrischer Einschraub-/Tauchheizkörper mit integriertem Profibusanschluss im Anschlussgehäuse. Damit wird die Vernetzung und Digitalisierung – Stichwort: Industrie 4.0 -konsequent auf diese Geräteebene ausgeweitet.
  • Die kompakte Siekerkotte Durchflusserhitzer-Serie SDEP aus Alu-Druckguss und wahlweise integrierter Pumpe erregte Aufsehen unter dem Fachpublikum. Durch seinen modularen Aufbau und die jederzeit problemlose Leistungserweiterung bekommen die Anwender eine preisgünstige und stabile Lösung zur Verfügung gestellt. Der Erhitzer SDEP ist im Inneren Teflonbeschichtet und dadurch auch für problematische Medien gut geeignet.

Insgesamt lagen die Besucherzahlen auf dem SIEKERKOTTE-Stand auf dem hohen Niveau der letzten ACHEMA. Da die Qualität der Kontakte und der generierten Anfragen zudem noch gesteigert werden konnte, war die Messe trotz eines offiziell berichteten Besucherrückgangs ein voller Erfolg für das Unternehmen.

SIEKERKOTTE dankt allen Besuchern und freut sich schon jetzt auf die ACHEMA 2021!

 

 

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Technologische Herzstück für ein Power-To-Heat (P2H) Projekt in NRW.

Oktober 20, 2017 Allgemein Kommentare deaktiviert für Technologische Herzstück für ein Power-To-Heat (P2H) Projekt in NRW.
Produktion eines Einschraubheizkörpers - Löttechnik

Siekerkotte – Ihr Spezialist für elektrische Wärmetechnik zur industriellen Beheizung

Die Energiewende kommt immer mehr in Fahrt, doch wenn Deutschland die Klimaziele von Paris einhalten will, reicht es nicht aus die Energieerzeugung auf regenerative Energieträger umzustellen, sondern auch die Nutzung muss immer mehr auf „grüner Energie“ beruhen. Stichwort: Wärme. Hier fallen immer noch beachtliche Mengen von CO2 an.

In Werne startet nun ein bundesweit beachtetes Projekt, bei dem 50 Privathaushalte ihre alte Heizung, um eine Power-To-Heat-Anlage erweitern können. Dabei wird diese in den Rücklauf des Heizkreislaufes von einem Fachbetrieb bei den teilnehmenden Haushalten eingebaut. Dadurch sparen die Heizungsbesitzer konventionellen Brennstoff ein und senken gleichzeitig ihre Heizkosten. Das Projekt läuft bis 2020. Durch eine neue Netzstrukturierung stellt die Firma Westnetz (www.westnetz.de) sicher, dass hier nur regenerativer Strom zum Einsatz kommt. Als besonderen Anreiz zahlen die Projektteilnehmer weder den Umbau noch den für die Heizung verwendeten Strom.

Siekerkotte liefert für diese Anlage die elektrischen Einschraubheizkörper. Diese wurden nach Wünschen von Westnetz konstruiert und für den Heizbedarf der Haushalte optimiert. Die Projektteilnehmer können somit sicher sein, dass sie eine maßgeschneiderte Lösung bekommen um bei der Wärmewende ganz vorne mit dabei zu sein.

Haben auch Sie Interesse oder Fragen zu elektrischen Wärmetechnik und der Kopplung von Strom und Wärme.Siekerkotte liefert seit über 27 Jahren höchste Qualität mit seinen elektrischen Wärmeanlagen mit bis zu 5 MW Leistung. Sprechen Sie uns an Tel. 05221 930 930 – Email: siekerkotte@siekerkotte.de

 

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Praxistipps für die Steuerung von Power-to-Heat-Anlagen

März 30, 2017 Allgemein Kommentare deaktiviert für Praxistipps für die Steuerung von Power-to-Heat-Anlagen
2 MW Beckhoff Thyristorsteuerung von Siekerkotte für eine Power-to-Heat Anlage in einer Fussballarena in München

Steuerungs- und Regeltechnik von Siekerkotte Power-to-Heat

Power-to-Heat-Anlagen (P2HA) müssen verschiedenen Anforderungen genügen, die von Seiten des Direktvermarkters, des lokalen Energieversorgers, des lokalen Wärmeabnehmers und der Sicherheitstechnik der Heizungsanlage an sie gestellt werden.

Im Zentrum steht dabei die Schalt- und Steueranlage mit dem dazugehörigen Steuerprogramm, die als zentrales Element diese Anforderungen aufeinander abstimmt und die Komponenten verknüpft.

Die lokale Steuerung einer P2HA muss immer im Zusammenhang mit dem Gesamtsystem betrachtet werden. Wichtige Parameter sind zum Beispiel: Die Kapazität des vorhandenen Wärmespeichers und die Mindestlaufzeiten von Kessel und BHKW-Anlagen, sowie die Topologie des Netzknoten an dem die Anlage hängt. Die Topologie bestimmt wieviel Last man zum Beispiel zuschalten kann, ohne dass das Netz durch Spannungsspitzen instabil wird. Der Wärmespeicher ist ein dynamisches System und unterliegt den Einflüssen der Witterung, dem Verhalten der Wärmenutzer und den daraus resultierenden hydraulischen Verhältnissen. Je nach vorhandenen Rahmenbedingungen kann mal mehr und mal weniger Wärme von der P2HA in den Speicher eingebracht werden.

Das Steuerprogramm berücksichtigt im Idealfall alle diese Punkte. Dennoch gilt, dass je steiler der Anlagenbetreiber die geforderte Leistungsrampe durchfahren kann, desto höher die Vergütung dafür ausfallen kann. Die magische Grenze liegt hierbei bei fünf Minuten, wobei nach einer Minute schon 1 Megawatt an Leistungsaufnahme zur Verfügung stehen muss. Eine hohe Regelgüte ohne ein gegenseitiges Aufschwingen der Systeme kann jedoch nur durch optimierte Regelalgorithmen des Steuerprogramms erreicht werden.

Intelligente Steuerungen und die auf die lokalen Bedingungen optimierte Regelung erhöhen somit den Ertrag der P2HA und helfen an anderer Stelle die Kosten zu reduzieren.

Die Kommunikation mit anderen Steuerungen (Kessel, BHKW, Direct Digital Control Systems) erfolgt in der Regel über unterschiedlichste Bussysteme, die in der Gesamtkonzeption berücksichtigt werden müssen. Betriebsdaten sollten zur späteren Auswertung gespeichert, der Betriebsverlauf sowie aktuelle Daten und Zustände sollten lokal angezeigt werden. Hierbei ist die richtige Auslegung des Systems, das alle diese Komponenten verknüpft und für einen problemlosen Datenaustausch sorgt, von entscheidender Bedeutung. Um die Steuerung mit dem Regelenergiemarkt zu verbinden, arbeitet Siekerkotte mit Partnern – wie der Alfred Kuhse GmbH  – zusammen. Deren Gateway Modul arbeitet nach dem Industriestandard VHPready 4.0 und bietet eine sichere Kommunikationslösung.

All diese Informationen müssen gesammelt und dem Betreiber eines virtuellen Kraftwerkes zur Verfügung gestellt werden, so dass dieser seine Regelenergieanfrage unter der Berücksichtigung der lokalen Bedingungen senden sowie erhalten kann.

Vor dem Bau und der Einbringung der P2HA sind folgende Punkte zu klären und die Zuständigkeiten zu definieren:

  • bauliche Gegebenheiten wie Zuwegung, Aufstellungsfläche, Demontage der Heizelemente zur Wartung;
  • hydraulische Anbindung an die bestehende Heizanlage
  • regelungstechnische Anbindung an die eventuell bestehende Leittechnik und die anderen Wärmeerzeuger
  • Berücksichtigung der Betriebsweise der bestehenden Wärmeerzeugungsanlage
  • Anbindung an das DFÜ-System des Direktvermarkters

Werden diese Punkte in dem Gesamtkonzept berücksichtigt, dann steht einer erfolgreichen Inbetriebnahme sowie einer langen Nutzung der P2HA nichts im Wege.

Siekerkotte baut seit 27 Jahren elektrische Erhitzer von Watt bis Megawatt-Größe. Die dazu passende Steuerung Ihrer Power-to-Heat-Anlage wird von uns konzipiert, optimiert und gefertigt. Wir sind der richtige Partner für Sie, wenn Sie Ihre Lösung aus einer Hand und in bewährter Qualität – Made in Germany – bekommen wollen. Sprechen Sie uns an Tel. 05221 930 930 – Email: siekerkotte@siekerkotte.de

 

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Energiewende ermöglicht Prozessindustrie höheres Wertschöpfungspotential seiner Anlagen

Februar 22, 2017 Allgemein Kommentare deaktiviert für Energiewende ermöglicht Prozessindustrie höheres Wertschöpfungspotential seiner Anlagen

Beckhoff Display einer 2 MW Thyristorsteuerung von Siekerkotte für eine Power-to-Heat Anlage in einer Fussballarena in München

Zusammenfassung: Virtuelle Kraftwerke (Virtual Power plant VPP) bündeln elektrische Erhitzer verschiedenster Akteure aus der fertigenden Industrie und erschließen zusätzliche Erlösquellen der Anlagen durch deren Nutzung als Power-to-Heat Anwendung. Damit rücken Anlagen mit weniger als 5MW weiter in den Fokus der Energiewende.

Der immer weiter ansteigende Ausbau erneuerbarer Energieerzeuger führt dazu, dass für die Stabilisierung der Netze neue Ideen und Konzepte entstehen. Sind Power-to-Heat-Anlagen bisher eher als reine Anlagen die am Regelenergiemarkt teilnehmen, geplant und installiert worden, so rückt die produzierende Industrie jetzt immer mehr in den Fokus. In der Prozessindustrie kommen elektrische Erhitzer schon seit langem bei der direkten Beheizung von unterschiedlichsten Medien zum Einsatz. Das heißt, dass hier die wirtschaftliche Entscheidung zum Betrieb der Anlagen allein schon durch die jeweilige technische Anwendung gegeben ist.

Elektrische Wärmequellen verfügen über eine gewisse Trägheit. Selbst wenn der Strom im Erhitzer abgeschaltet wird, verfügt das System noch über eine gewisse Wärmekapazität. Darüber hinaus wirkt die natürliche Wärmespeicherung des zu erhitzenden Mediums als nutzbarer Pufferspeicher für Energie. Die Prozesse laufen weiter und benötigen erst nach einer gewissen Zeit wieder elektrische Energie um erneut aufzuheizen. Zusätzlich weisen viele Fertigungsprozesse Toleranzbereiche bei der Temperatur auf. Sie funktionieren z.B. bei 65°C genauso gut wie beispielsweise bei 60°C. Es besteht also die Möglichkeit kurzfristig mehr Energie in das System einzuspeisen, ohne die Fertigungsgüte zu beeinträchtigen.

Daraus ergeben sich für Industrieunternehmen interessante zusätzliche Ertragsquellen. Sie können ihren elektrischen Erhitzer am Regelenergiemarkt als Teil eines virtuellen Kraftwerkes (Virtual Power plant VPP) zur Verfügung stellen. Hier wird zwischen positiver und negativer Regelenergie unterschieden. Liegt die Stromnachfrage über dem Angebot, dann benötigen die Übertragungsnetzbetreiber positive Regelenergie (Verbraucher abschalten oder Stromerzeuger zuschalten). Bei Stromüberschuss hingegen müssen mehr Verbraucher zugeschaltet werden.  Da man erst ab einer Leistung von 5 Megawatt direkt als Anbieter am Sekundärreservemarkt teilnehmen kann, schließen sich mehrere Anlagenbetreiber von elektrischen Erhitzern zu einem virtuellen Kraftwerk zusammen, das dann an den wöchentlichen Auktionen zur Bereitstellung der Sekundärreserve teilnehmen kann. Die Anlagen in einem virtuellen Kraftwerk werden in ihrem Bedarf aufeinander abgestimmt, sie sichern sich quasi untereinander ab. Auf die individuellen Zeitschienen der Industriekunden wird dabei natürlich Rücksicht genommen.  Spezialisierte Firmen kümmern sich um die Vermarktung und rechnen direkt mit den Industriekunden ab.

Die Anlagenbesitzer erhalten zwei unterschiedliche Vergütungen: den Leistungspreis und den Arbeitspreis. Der Leistungspreis ist eine feste Vergütung, die nur für die Bereitstellung der Kapazität für den Sekundärregelmarkt gezahlt wird und zwar unabhängig davon, ob die Anlage genutzt wird oder nicht. Der Arbeitspreis wird gezahlt, wenn die gemeldete Anlage wirklich Arbeit verrichtet, also entweder abgeschaltet wird oder zusätzlichen Strom verbraucht. Im Moment werden am Markt höhere Leistungspreise für positive Regelenergie als für negative gezahlt.

Siekerkotte baut für seine Kunden Erhitzer und den Schaltschrank so auf, dass die Anlage alle Voraussetzungen erfüllt, um als Teil eines virtuellen Kraftwerkes zu funktionieren. Dazu gehören ein Modem zur Kommunikation mit dem virtuellen Kraftwerk, sowie Module oder eine SPS (Touchpanel optional), die die Steuerung der Anlage erlauben.  Wir unterstützen alle gängigen Kommunikationsprotokolle wie Can-Bus, Modbus, Profibus, ProfiNet, TCPIP on Ethernet, etc.. Bei der Auslegung bzw. Anbindung an die Steuerung wird natürlich darauf geachtet, dass die Anforderungen des technischen Prozesses Vorrang vor den Anforderungen des Regelenergiemarktes haben. Bei Bedarf vermittelt Siekerkotte seine Kunden auch an die Unternehmen (z.B. Next Kraftwerke, Dong Energy, Statkraft, Clens Energy Sourcing, etc.), welche die Angebote und Abrechnungen mit der Strombörse für die Anlagenbetreiber erledigen.

Falls Sie an dieser Möglichkeit zusätzlicher Erlösquellen elektrischer Erhitzer Interesse haben, dann sprechen Sie uns an. Siekerkotte steht seit 26 Jahren an der Seite der Prozessindustrie, wenn es um elektrische Erhitzer und Elektrowärme geht. Wir helfen Ihnen gerne!

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POWERNEWS: Netzstabilität durch Power-to-Heat-Cluster von Endverbrauchern

Januar 26, 2017 Allgemein Kommentare deaktiviert für POWERNEWS: Netzstabilität durch Power-to-Heat-Cluster von Endverbrauchern

SEHK Power-to-Heat Tauchheizkörper

Um die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung in der Energiewende und der Dekarbornisierung der Energieerzeugung zu verwirklichen, bedarf es noch großer Anstrengungen. Je mehr Strom, der aus regenerativer Energie gewonnen, zum primären Energieträger wird, desto wichtiger wird das intelligente Netzmanagement. Power-to-Heat-Anlagen spielen hier eine Schlüsselrolle um überschüssigen Strom wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen. Stellten in der Vergangenheit große Anlagen mit mehreren Megawatt Leistungsaufnahme die Mehrzahl der umgesetzten Projekte, so rücken jetzt auch vermehrt kleine Power-to-Heat-Anlagen mit nur wenigen Kilowatt in den Fokus. Die Überlegung dahinter erklärt sich wie folgt: In Deutschland nutzen die privaten Haushalte ca. 512 Terrawatt-Stunden, um ihre Wohnungen zu beheizen und warmes Wasser zu erzeugen.  Das ist eine gigantische Wärmesenke, die mittels Sektorenkopplung gut nutzbar ist, um Volatilitäten im Stromnetz abzufangen.

Wie dieses Potential nun in der Realität nutzbar ist, wird zurzeit von mehreren Netzbetreibern und lokalen Energieversorgern in ersten Testprojekten untersucht.  Hierbei werden bestehende Heizungen, die fossile Brennstoffe nutzen, mit elektrischen Einschraubheizkörpern (als Durchlauferhitzer), entweder im Vor- oder Rücklauf, nachgerüstet. Diese werden von einer Zentrale  zu- bzw. abgeschaltet, wobei als erste Regelgröße der jeweilige Marktpreis des Stromes ist (Das Sturmtief „Barbara“ sorgte zum Beispiel über Weihnachten 2016 wieder für negative Strompreise). Viele Haushalte werden also zu einem großen Verbraucher zusammengeschaltet und agieren wie ein Schwarm oder Cluster. Experten sehen in diesen Hybridheizungssytemen die Technologie für die nächsten drei Dekaden. So können auch private Haushalte zum intelligenten Lastmanagement der Stromnetze beitragen.

Siekerkotte hat eine große Anzahl elektrischer Einschraubheizkörper im Programm. Bis zu 3 Kilowatt Leistungsaufnahme können diese sinnvoll auch mit 230 Volt betrieben werden. Damit sind sie unmittelbar für den „Hausgebrauch“ nutzbar. Einige Standardmodelle sind innerhalb von 48 Stunden lieferbar. Sprechen Sie uns an (Tel.05221/930 930 – siekerkotte@siekerkotte.de), wir beraten Sie gerne.

 

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Thüringen fördert Power-to-Heat -Anlagen für den Eigenverbrauch

Dezember 20, 2016 Allgemein Kommentare deaktiviert für Thüringen fördert Power-to-Heat -Anlagen für den Eigenverbrauch

Einschraubheizkörper von Siekerkotte - Ihr Partner für Elektrowärmetechnik    elektrischer Erhitzer 50kW zur Erwärmung z.B. von Wasser von Siekerkotte

Gemäß der Förderrichtlinie des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz zur Förderung des Eigenstromverbrauchs „Solar Invest“ fördet der Freistaat Thüringen Neu-, Ersatzinvestitionen oder Erweiterungen von saisonalen Energiespeichersystemen wie Power-to-Heat-Anlagen mit 40% der Investitionssumme. Einige Vorgaben muss der Investor beachten, damit er förderfähig gemäß Richtlinie ist:

  • Vorhaben muss in Thüringen durchgeführt werden
  • Die Anlage muss marktfähig sein
  • Bei Energiespeichersystemen (wie Power-to-Heat) ist der selbst erzeugte Strom mindestens zu 60% selbst zu verbrauchen.
  • Vorhaben muss Gesamtausgaben von mindestens 1.000 Euro haben.
  • Zuschussbetrag ist maximal 100.000 Euro je Vorhaben.

Gefördert werden können folgende Gruppen und Personen:

  • Kommunen, Zweckverbände
  • Kommunale Unternehmen
  • Kleine und mittlere Unternehmen
  • Wohnungsgenossenschaften
  • Energiegenossenschaften
  • Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften
  • Natürliche Personen
  • Bürgerenergiegesellschaften

Haben Sie oder planen Sie eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach oder anderswo, dann beantragen Sie die Förderung. Die passende Power-to-Heat-Anlage, um die Förderung zu bekommen, liefert Ihnen Siekerkotte. Wir haben über 26 Jahre Erfahrung in diesem Bereich und Qualität bedeutet für uns Zukunft. Anfragen über siekerkotte@siekerkotte.de oder rufen Sie uns an unter 05221/ 930 930!

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Erfolgreiche Inbetriebnahme von 2 MW Power-to-Heat Anlage in Münchener Fussballarena

August 04, 2016 Allgemein Kommentare deaktiviert für Erfolgreiche Inbetriebnahme von 2 MW Power-to-Heat Anlage in Münchener Fussballarena

Zusammenfassung

  • 2 MW Siekerkotte Power-to-Heat Anlage erfolgreich in Münchener Fussballarena in Betrieb genommen!
  • Stadionbetreiber trägt damit zur Stromnetzstabilität und zur Nutzung Erneuerbarer Energien in Deutschland bei!
  • Der Betreiber konnte sich damit zusätzlich eine interessante Erlösoption sichern.

Hintergrund

Ein Bundesliga-Fußballverein aus dem Süden Deutschlands suchte nach einer flexiblen und zuverlässigen E-Wärme-Lösung. Diese Lösung musste mehrere vom Betreiber gestellte Anforderungen erfüllen:

  • Die Anlage sollte dem Strommarkt als kurzfristig verfügbare und von der Leistung regelbare, flexible Anlage zur Verfügung stehen, um Stromüberkapazitäten, die durch erneuerbare Energieerzeuger entstehen (Power-to-Heat Verfahren), abzunehmen und die für die Netzstabilisierung benötigte negative Sekundärleistung zu erbringen.
  • Bei Ausfall eines der beiden bestehenden Gasbrennern sollte eine Heizleistung von 2 MW kurzfristig zur Verfügung gestellt werden können.
  • Der Verein hat eine gewisse Strommenge eingekauft, die er neben den Spieltagen abnehmen muss. Deshalb benötigt er elektrische Verbraucher, die den Strom sinnvoll – hier Umwandlung in Wärmeenergie – nutzen.

In einer Ausschreibung bewarb sich das westfälische Unternehmen Siekerkotte um dieses Projekt und setzte sich mit ihrer Lösung gegenüber mehreren Mitbewerbern durch.

Neben den oben genannten wirtschaftlichen Anforderungen gab es für das Projekt noch einige technische Anforderungen, bei denen Siekerkotte den Kunden beriet und deren Umsetzung auf die Kundenbedürfnisse optimierte.

Gewünschte Heizleistung frei wählbar: Dazu hat Siekerkotte acht Schaltgruppen a 250 Kilowatt in den elektrischen Erhitzer eingebaut, die nun stufenlos regelbar sind und die Leistung null bis zwei Megawatt zur Verfügung stellen. Die Steuerungstechnik besteht aus vier Schaltschränken mit integrierter SPS von Beckhoff, einem Touchpanel zur Visualisierung und Bedienung, Thyristoren, Schütze und weiteren elektronischen Bauteilen, um die anliegenden 1600 Ampere Strom sicher zu handhaben.

Einfache Bedienbarkeit: Damit die Haustechnik die gelieferte Anlage bequem und ohne großen Aufwand betreiben kann, hat Siekerkotte viele Regelabläufe programmiert und fest im System hinterlegt, so dass der Betreiber nur die gewünschte Leistung eingeben muss. Um alles andere kümmert sich die Anlage selbst. So darf zum Beispiel im Sommer das interne Zuspeisungssnetz nicht mit mehr als 1,8 Megawatt belastet werden, da man zu hohe Temperaturbelastungen in der Anlage vermeiden will. Zustandsbilder der Anlage und Temperaturverläufe sind in der Visualisierung vorhanden und können jederzeit abgerufen werden.

Einseitige Netzbelastung vermeiden: Um das Stromnetz nicht einseitig zu belasten, wurden die zwei Megawatt auf zwei getrennte Transformatoren und Netzeinspeisungen verteilt. Dafür wurden in der Steuerung unabhängige Netzstränge verbaut, die jeweils frei zu- und abschaltbar sind.

Integration in bestehende MSR Technik: Die Siekerkotte Steuerung arbeitet mit der schon in der im Gebäude und Haustechnik vorhandenen Beckhoff SPS sowie Steuerungs- und Regeltechnik der Firma Sauter zusammen. Der Datenaustausch über EtherCAD-Bus zwischen den Systemen funktioniert vollautomatisch. Er kann auf Kundenanforderung auch manuell erfolgen und vorgegeben werden.

Erweiterte Regelparameter: Neben den üblichen Regelparametern, wie der Oberflächentemperatur der Rohrheizkörper und Temperatur des Mediums, hat Siekerkotte die Steuerung und Überwachung einer externen Pumpe, sowie die Überwachung der Strömung im Zulauf ins System programmiert, damit die Power-to-Heat Anlage sich problemlos in das bestehende Warmwassersystem einfügt.

Komplexe Regelkreise: Da der bisherige Warmwasserkreislauf mit mehreren Regelkreisen überwacht und gesteuert wurde, hat Siekerkotte die Regelung der Power-to-Heat Anlage mit der bestehenden synchronisiert und somit instabiles Regelverhalten oder ein Aufschwingen des Gesamtsystems vermieden.

Garantierte Sicherheit und Qualität: Um den Kunden die bestmögliche Qualität und Sicherheit zu bieten, wurde die Anlage durch den TÜV gemäß Druckgeräterichtlinie DIN ISO 3834-2 (AD 2000 Merkblatt HP0) abgenommen. Es erfolgte eine technische Überprüfung der Belastung des Anschlusskastens gemäß Norm DIN EN 61439-1, um Wärmeentwicklung anhand von Induktionsströmen auszuschließen.

Zeitkritische Einbringung: Um den Spielbetrieb in der Arena nicht zu stören, durfte bei der Einbringung trotz erschwerter Transportbedingungen das gegebene Zeitfenster von zwei Tagen nicht überschritten werden. Die Einbringung und Inbetriebnahme erfolgte in enger zeitlicher Abstimmung mit dem Betreiber, damit die Funktionalität der Fussballarena zu jeder Zeit sichergestellt war.

Um all diesen Anforderungen gerecht zu werden wurde die Anlage passgenau für den Kunden und seiner Bedürfnisse konstruiert und gefertigt. Diese Anlage wurde zum Aufstellort verbracht und an die Wasserverrohrung sowie elektrischen Anschlüssen angeschlossen.

Ergebnis

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Haustechnik und weiteren Fremdfirmen konnte Siekerkotte das Gewerk rechtzeitig und fristgerecht fertigstellen und dem zufriedenen Endkunden übergeben. Bei der Inbetriebnahme wurde probehalber das Gebrauchswasser im Wasserkreislauf von knapp 55°C innerhalb kürzester Zeit auf die geforderten 80°C erhitzt. Nach knapp zweieinhalb Minuten schwankte die Temperatur des Wassers nur noch um 0.1°C um den geforderten Wert. Die Anlage ist in der Lage jede gewünschte Temperatur bis zu 95°C  sicher zu erreichen und zu halten.

Der Kunde kann nun die Anlage nutzen, wie er es gefordert hat. Er hat sich eine zukunftssichere und verlässliche Technik erworben. Damit unterstützt er den Ausbau Erneuerbarer Energien und die Netzstabilität.

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Power-to-Heat als integraler Teil der Energiewende!

August 04, 2016 Allgemein Kommentare deaktiviert für Power-to-Heat als integraler Teil der Energiewende!

Power-to-Heat integraler Bestandteil der Energiewende

Zusammenfassung

Durch die Energiewende und die damit verbundene volatile, dezentrale Energieeinspeisung ist es notwendig, dass die Stromnetze auch lokal stabilisiert werden. Ein bewährtes Mittel sind Power-to-Heat Anlagen, die Strom in Wärme umwandeln. Die Firma Siekerkotte baut Anlagen dieser Art von einigen Watt bis zu zehn Megawatt und ist seit 26 Jahren erfolgreich am Markt unterwegs.

Hintergrund

Energieversorger in Europa sind dazu verpflichtet, die Last auf den europäischen Stromnetzen in einem Gleichgewicht bei fünfzig Hertz mit einer Toleranz von 100 Millihertz zu halten. In der Vergangenheit wurden die Grundlast, als auch die Nachfragespitzen auf Erzeugerseite durch konventionelle Großkraftwerke (Atomkraft, Kohle, Gas) bereitgestellt und dieses Gleichgewicht beispielsweise durch Anpassung der Turbinendrehzahl stabil gehalten.

Im Zuge der Energiewende (Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energie (EE)) betreten immer mehr kleinere, dezentrale Stromerzeuger (Wind, Photovoltaik, Biogas) den Markt. Der von ihnen erzeugte Strom wird unabhängig vom realen Bedarf bevorzugt in die Netze eingespeist. Das belastet die Netze und gefährdet die Netzstabilität.

2015 wurde knapp 1/3, am 15. Mai 2016 waren gar 82% des Stromverbrauches in Deutschland durch EE gedeckt. Um nun bei einem immer größer werdenden Anteil von EE die Netzstabilität zu sichern, müssen neue Wege beschritten werden. Als praktikabel erweisen sich zwei Lösungen: Speichern oder Kopplung des Strommarktes mit dem Wärmemarkt.

Lösungsansätze

Man kann den „Überstrom“ bei einem Angebotsüberhang (z.B. sehr windige oder sonnenreiche Tage) versuchen zu speichern, um bei hoher Nachfrage diesen Speicher wieder abzubauen. Die unterschiedlichsten Ansätze der Speichertechnik werden diesbezüglich diskutiert und zum Teil getestet.  In der Praxis bewährt hat sich, neben anderen, ein schon lange bekanntes Prinzip: Strom in Wärme zu verwandeln, das so genannte Power-to-Heat-Verfahren. Nun sträubte man sich in der Vergangenheit häufig den energetisch hochwertigen Strom in Wärme umzuwandeln, da die Rückumwandlung nur unter hohen Verlusten möglich ist. Heute werden solche Power-to-Heat-Anlagen bereits in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen verbaut und in Form von integrierten Lösungen – etwa eine Photovoltaikanlage mit elektrischen Erhitzer – angeboten. Diese Anlagen sind keine Stromspeicher, sondern stellen die erzeugte Wärme für den Eigenbedarf oder die Nutzung im lokalen Wärmemarkt zur Verfügung.

Politisch und ökonomisch wird die Notwendigkeit solch stabilisierender Power-to-Heat-Anlagen klar erkannt. Im Koalitionsvertrag der heutigen Bundesregierung heißt es dazu: „In einem Strommarkt mit einem weiter zunehmenden Anteil von Strom aus EE werden wir Strom, der sonst abgeregelt werden müsste, für weitere Anwendungen, etwa im Wärmebereich, nutzen.“ Auch im Weißbuch des BMWi von 2015 wird geschrieben: „Die Öffnung der Regelleistungsmärkte ist unbedingt notwendig, um die Mindesterzeugung aus konventionellen Kraftwerken weiter abzusenken und gleichzeitig die Systemstabilität aufrechterhalten zu können.“ Etwas weiter dazu heißt es: „Durch Sektorkopplung erneuerbaren Strom für Wärme, Mobilität und Industrie nutzen … ist einer der Schwerpunkte des Handelns in den nächsten Jahren.“  McKinsey kommt in einer Studie über den Strommarkt und die Stromnetze zu dem Schluss, dass selbst bei perfekt ausgebauten Netzen im Jahre 2050 173 Terawatt an überschüssiger Energie zur Verfügung stehen werden, die intelligent genutzt werden sollte, damit sie nicht abgeriegelt werden muss.

Power-to-Heat-Anlagen bilden somit die technische Grundlage, damit die Integration von Strom- und Wärmemarkt gelingen kann.

Vorteile von Power-to-Heat-Anlagen

Die Vorteile einer Power-to-Heat Anlage sind:

  • Technischen Voraussetzungen sowohl für den Minutenreservemarkt als auch für den Sekundärreservemarkt werden erfüllt.
  • Ist stufenlos regelbar und auch häufige Schaltvorgänge sind möglich, solange die kontinuierliche Wärmeabnahme gesichert ist.
  • Eignen sich hervorragend als Ergänzung zu BHKW-Anlagen, da diese schon an die lokale Wärmeversorgung angeschlossen sind.
  • Die Wärmeversorgung wird im Fall eines längeren Regelenergieabrufs ohne Unterbrechung gewährleistet. Damit ist der Einsatz gerade im Segment Minutenreserve sehr sinnvoll.
  • Kann als selbstständige technische Einheit in sogenannte virtuelle Kraftwerke integriert werden.

Aus diesen Gründen eignen sich Elektroerhitzer – im Bereich bis 10 MWatt als Widerstandsheizungen und darüber hinaus als Elektrodenkessel ausgeführt-  hervorragend für Unternehmen und öffentliche Versorger, die damit den Netzbetreibern ein flexibles Asset für die negative Sekundärregelleistung zur Verfügung stellen und sich diese Leistung von den Netzbetreibern monetär vergüten lassen bzw. den Eigenverbrauch von EE steigern wollen.

Siekerkotte Lösungen

Die Firma Siekerkotte fertigt seit über 26 Jahren elektrische Erhitzer im Leistungsbereich von einem Kilowatt bis zu mehreren Megawatt und von 230 Volt bis zu 690 Volt. Die Geräte werden für die individuellen Prozessbedürfnisse des Kunden konstruiert und gebaut. Dabei wählt der Kunde, ob er nur den reinen elektrischen Erhitzer geliefert bekommen möchte oder ein komplettes System inklusive der dazu gehörigen Steuerungs- und Regeltechnik. Kompakte Skid-Systeme, Pumpen- oder Ventilatorentechnik, Verrohrung und Isolierung können ebenfalls Teil der Lösung sein. Siekerkotte fertigt, liefert und übergibt das System auf Kundenwunsch schlüsselfertig inklusive erfolgreicher Inbetriebnahme. Zu den Kunden gehören Kraftwerke, Anlagenbau, chemische Industrie, Automobil-und Kunststoffindustrie, Pharma und Food, Marineindustrie, der Maschinenbau etc.

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Standardausführungen jetzt auch einfach bequem über den Online Shop kaufen!

Februar 15, 2016 Allgemein Kommentare deaktiviert für Standardausführungen jetzt auch einfach bequem über den Online Shop kaufen!
Einschraubheizkörper/ Tauchheizkörper im Online Shop kaufen!

Einschraubheizkörper/ Tauchheizkörper im Online Shop kaufen!

Siekerkotte spezifiziert für industrielle Kunden seit seiner Gründung individuelle elektrische Wärmetechnik, passgenaue Lösungen für deren Prozesse. Für die Erwärmung von Wasser stellt sich immer wieder heraus, dass standardisierte Ausführungen als Lagerware unser Leistungsangebot, insbesondere was deren schnelle Lieferfähigkeit betrifft, gut ergänzen. Bereits in 2015 haben dabei Einschraubheizkörper (Tauchheizkörper) mit 1 ½“ Gewinde in abgestuften Leistungen von 2kW bis 9kW den Anfang gemacht, die wir jetzt auch über einen kleinen online-shop unseren Kunden anbieten.

In zwei unterschiedlichen Ausführungen, ohne Regelung für den direkten Anschluss an eine übergeordnete Regeleinheit, sowie eine mit integriertem Temperaturregler und –begrenzer. Mit einer geringen Oberflächenbelastung (6-8 W/cm2) der Heizkörper wurde eine wichtige Voraussetzung für eine lange Lebensdauer geschaffen. Die Anschlussköpfe der Erhitzer werden dabei in robuster Aluminium bzw. Edelstahl-Ausführung gefertigt. Hinzu kommt die Möglichkeit ein dazu passendes Durchlaufrohr mit 1“ Ein- und Auslassmuffe zu bestellen.

Hiermit bietet Siekerkotte seinen Kunden alle Vorteile an, die sie bisher von Siekerkotte als Lieferant gewohnt sind und zusätzlich die Freiheit zu bestellen, wann immer diese ihren Einschraubheizkörper benötigen. Ordern Sie rund um die Uhr und wir garantieren werktags die Auslieferung innerhalb von 48 Stunden.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Einfache Bestellung über unseren neuen Siekerkotte Online Shop!
  • Großkundenrabatt schon ab einer Bestellmenge von 1 Stück.
  • Schnelle Lieferzeit: Bei Bestellungen bis 12 Uhr ist die Ware innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen.
  • Robuste VDE konforme Anschlusskappe in Alu/Edelstahl!

Schauen Sie noch heute in unserem neuen Online Shop vorbei und überzeugen Sie sich selbst.

Falls keine passende Ausführung für Sie dabei ist, stehen wir Ihnen selbstverständlich auch weiterhin per mail siekerkotte@siekerkotte.de oder Telefon +49 5221 930 930 jederzeit zur Seite.

 

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Steuerungstechnik für elektrische Heizsysteme!

September 23, 2015 Allgemein Kommentare deaktiviert für Steuerungstechnik für elektrische Heizsysteme!

Thermoelektrische Anlagen benötigen gerade wegen ihrer immer komplexeren Prozessanforderungen eine Steuerungstechnik, die die thermischen Prozesse genau nach den Vorgaben des Kunden regelt. Hierzu gehört beispielsweise der Wunsch, dass die Netzbelastung möglichst gering gehalten werden soll oder auf Durchsatzänderungen bzw. externe Temperaturschwankungen mittels Selbstoptimierung schnell reagiert werden muss. Um seine Kunden hierbei zu unterstützen, baut die Firma Siekerkotte Schaltschränke, die kundenspezifisch, individuell und vor allem mit der Heizung kompatibel sind. Auch ein intensiver Signalaustausch mit einer vorhandenen SPS stellt kein Problem dar.

So hat Siekerkotte für einen Kunden aus der Luft- und Kältetechnik kürzlich für eine 70 KW Komplettanlage inklusive Steuerungstechnik, Aktoren und Sensoren, das Engineering, die Produktion und Auslieferung übernommen. Dabei galt es neben den typischen Schaltschrankelementen wie Thyristoren, auch Strömungswächter und Temperaturbegrenzer zu parametrisieren und zu verbauen. Darüber hinaus wurden umfangreiche Fehlerprotokolle implementiert. Folgende Parameter werden im laufenden Betrieb überwacht und können als typisch angesehen werden:

  1. Medientemperatur – Die zu regelnde Temperatur des Mediums, das man erhitzt.
  2. Rohrheizkörpertemperatur – Die Temperatur der Heizkörper. Diese kann entweder analog von einem Fühler oder digital von einem STB abgegriffen werden.
  3. Durchfluss – Strömungsverhalten des zu erhitzenden Mediums. Die Heizung darf in dieser Anwendung erst nachdem eine vorhandene Strömung erkannt wird, eingeschaltet werden.
  4. Schaltschranktemperatur – Damit die Steuerungstechnik einwandfrei arbeitet darf es nicht zu einer Überhitzung im Schaltschrank kommen. Dazu werden in den meisten Fällen zusätzliche Thermostate verwendet.

Laufen die Parameter aus dem vorher definierten Rahmen, dann erhält der Kunde eine Störungsmeldung. Bei einer kritischen Störung, wie einem Strömungsabriss, wird die Anlage heruntergefahren und lässt sich erst wieder nach Störungsmeldungsquittierung und Beseitigung der Störung anschalten.

Im vorliegenden Projekt wurden beispielsweise die folgenden Störungsmeldungen vorgesehen:

  • Übertemperatur Heizung
  • Übertemperatur Schaltschrank
  • Störung Thyristor
  • Störung Strömung
  • Störung Pumpe

Die Anlage verfügt, dem heutigen Standard entsprechend, über eine Nullpunktregelung und eine Selbstoptimierung. Ferner wurde der Anforderung entsprochen, dass die Anlage lokal – also vor Ort am Schaltschrank – und extern – von der Steuerungswarte bedient bzw. angestoßen werden kann. Auch die mitgelieferte Pumpe musste selbstverständlich in ihrem Schaltverhalten mit Vor- und Nachlauf an den thermischen Prozess angepasst werden.

Wie beim Bau kundenspezifisch ausgelegter elektrischer Erhitzer, so stellt jede Lösung auch in der Steuerungstechnik eine kundenindividuelle Lösung dar, die für den jeweiligen Einsatz konstruiert, gebaut und optimiert wird. Siekerkotte versteht sich in diesem Zusammenhang als Engineering-Partner seiner Kunden, der basierend auf seiner langjährigen Erfahrung Möglichkeiten abwägt, innovative Lösungen vorschlägt und in Abstimmung mit dem Kunden umsetzt.

Neben diesen Individuallösungen hat Siekerkotte für Standardanwendungen abgestufte Halbleiter- und Thyristorsteuerungen bis max. 215 kW konzipiert, die vollständig geplant und nur geringfügig an die Kundenanforderung angepasst werden müssen. Die Lieferung kann kurzfristig erfolgen.

 

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